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Cup-Aus für die Gators

Am Sonntag lockten gleich drei Cuppartien zahlreiche Unihockey-Begeisterte in die Aegeten-Sporthalle nach Widnau. Angefangen beim Kleinfeld-Cup mit dem Herren Zwoa, gefolgt von den Damen und zu guter Letzt den Cupknüller der Herren 1 gegen die Jets aus der Nationalliga B. Allesamt gegen einen höherklassierten Gegner spielend war die Hoffnung, einen kleineren oder grösseren Coup landen zu können, deutlich spürbar.

Kleinfeld Cup zum Auftakt
Die Herren Zwoa starteten motiviert in das Spiel gegen die Gäste Wild Goose aus Wil-Gansingen, die gewöhnlich in der 1. Liga Kleinfeld spielen. Bereits nach 1:17 Minuten mussten die Gators schon den ersten Gegentreffer hinnehmen. Unerschrocken spielten sie tapfer weiter. Der Klassenunterschied machte sich jedoch bemerkbar und zur ersten Drittelspause hiess es bereits 1:5. Mit dem Vorhaben cleverer zu agieren schritten die Gators aus der Garderobe. In den ersten Minuten des Mitteldrittels konnten sie sodann auf 3:5 verkürzen. Davon unbeeindruckt kontrollierten die Gäste fortan mehrheitlich das Spiel und konnten nach einer Tempoverschärfung auf 12:3 davonziehen. Je ein Tor auf beiden Seiten fiel im Schlussdrittel zum Endresultat von 13:4 für die Gäste aus Wil-Gansingen. Die gewonnenen Erfahrungen will das Team um Trainer Peter Schmitter in die letzte Phase der Saisonvorbereitung einbauen, bevor es am 15. September in die neue Kleinfeld-Saison in der 2. Liga Kleinfeld startet.

Vorhang auf für die Damen
Im Anschluss an den Kleinfeld-Cup und nach einem kurzen Umbau des Spielfeldes wärmten sich die Damen ein. Auch die Damen hatten keine leichte Aufgabe. Der Gegner Lok Reinach war aus dem Baselbiet angereist. Lok Reinach spielt in der 1. Liga und dementsprechend eine Liga höher als die Gators-Damen. Die Favoritenrolle war damit auch in diesem Spiel vergeben. Zum Leid der Gators war die Rollenverteilung auf der Anzeigetafel deutlicher ersichtlich, als was sich auf dem Spielfeld zeigte. Die Gäste waren jedoch einen Ticken schneller, etwas cleverer im Zusammenspiel und Spielaufbau. Auf der Seite der Hausdamen kam das Abschlusspech dazu, so dass zur ersten Drittelspause die Gäste bereits mit 3:0 vorne lagen. Im Mitteldrittel ging es im ähnlichen Stil weiter, so dass die Gäste mit einem 5:0 Vorsprung in den Schlussabschnitt starteten. Den Ehrgeiz und Kampfgeist der Gators musste man aber trotzdem nicht missen. Der Einsatz wurde allerdings nicht belohnt und der Ehrentreffer blieb leider verwehrt. Einige Wochen Zeit bleiben noch um die Saisonvorbereitungen abzuschliessen, ehe die Damen am 29. September in die neue Meisterschaft starten.

Cup-Knaller zum Abschluss
Am Abend stand mit den Kloten-Dietlikon Jets eine ehemalige Nationalliga A-Mannschaft gegenüber. Beide Teams stecken noch mitten in den Saisonvorbereitungen und haben noch nicht viel Zeit mit Stock und Ball in der Halle verbracht. Auf Seiten der Gators glaubte man von Beginn an, dass ein kleines Wunder möglich ist, dazu müsste aber alles stimmen. Folglich konzentrierte man sich auf eine kompakte Defensive mit dem Ziel das Spiel möglichst lange offen zu halten – ein oder zwei Tore sind im Unihockey schnell geschossen. Mit viel Kommunikation auf dem Feld wollte man dem Gegner wenig Raum zugestehen. Doch bereits in der vierten Minute ist es einem gegnerischen Spieler gelungen den Verteidigern zu entwischen und prompt hat es hinter Torhüter Flury eingeschlagen. Dass man den Jets nicht zu viel Freiräume und Möglichkeiten in deren Offensivzone zugestehen durfte, war nun auch allen klar. Die Gators liessen sich vom Gegentreffer nicht aus dem Konzept bringen. Da Papaj in der 7. Minute nur noch regelwidrig davon abgehalten werden konnte alleine auf das gegnerische Goal loszuziehen, wurde den Gators ein Penalty zugesprochen, den der Gefoulte gleich selber souverän zum vielumjubelten Ausgleich verwandelte. In der 17. Minute stand die Defensive der Gators etwas zu hoch, so dass die Jets die 2:1 Überzahlchance eiskalt zur Führung nutzen konnten. Mit dem 1:2 Rückstand und somit noch immer im Gameplan schlossen die Gators das erste Drittel ab.
Im zweiten Drittel war das Spieltempo weiterhin deutlich über dem Gewohnten und die Jets kontrollierten mehrheitlich das Spiel mit viel Ballbesitz. Mit guter Defensivarbeit und cleverem und hartnäckigem Nachsetzen gestand man dem Gegner kaum Abschlussmöglichkeiten zu. Das schnelle Zusammenspiel und eine kleine Unachtsamkeit reichten dann doch aus, so dass die Jets auf 3:1 erhöhen konnten. Im Spiel mit dem Ball sind die Gators ebenfalls auf ein schnelles Zusammenspiel angewiesen. So konnten sie nach einem herrlichen Direktspiel zwischen Ostransky, Papaj und Machala zum 2:3 verkürzen. Der Plan schien weiterhin aufzugehen, war man zur Spielhälfte lediglich mit einem Tor im Hintertreffen. Eine weitere Unachtsamkeit im Spielaufbau führte jedoch zu einem ärgerlichen Gegentor kurz vor der zweiten Pause. Mit einem Zweitore-Rückstand starteten die Gators in die letzten 20 Minuten. Früh im Schlussdrittel bot sich in zwei aufeinanderfolgenden Powerplays die Möglichkeit für einen raschen Anschlusstreffer. Leider konnten beide Powerplays nicht in Tore umgemünzt werden. Nach einem weiteren Gegentreffer probierten die Gators alles, nahmen ein Timeout und stellten auf 2 Linien um, jedoch auch dies konnte nichts mehr am 5:2 Endresultat ändern.
Die Gators begeisterten über 60 Minuten das Publikum mit ihrem mutigen und kämpferischen Einsatz. Das Team hat von einem starken Gegner die Schwachpunkte aufgezeigt bekommen und wird in den wenigen verbleibenden Wochen bis zum Saisonstart noch am einen oder anderen Puzzleteil feilen. Am 14. September gilt es dann ernst - das Fanionteam startet in der heimischen Aegeten in die neue Saison.

30 Saisons Erfahrung verabschiedet
Das Cupspiel wurde von Sportchef Simon Köppel genutzt um einige Spieler aus dem Team 1 zu verabschieden. Sie alle standen mehrere Jahre im Dienst der ersten Mannschaft und trugen mit ihrer Art viel zum Erfolg und Teamleben bei, auf und neben dem Feld. Pascal „Baschi“ Gmünder (4 Saisons) und Vincenzo „Vini“ Del Monte (2 Saisons) zieht es zurück zu ihren Jugendvereinen. Manuel Schmitter (5 Saisons), Jill Bigger (8 Saisons) und Roger „Käsp“ Metzler (11 Saisons) treten kürzer und widmen die freigewordene Zeit dem Team 3 und neuen Herausforderungen.

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