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Gebrauchtes Wochenende für die Gators

Trotz ansprechender Leistung gehen die Gators am Wochenende leer aus. Im Cup war die Überraschung zum Greifen nahe. Hier konnte man erst in der Verlängerung besiegt werden. In der Liga scheiterte man schlussendlich an starken letzten 10 Minuten des Gegners.

Es war ein Highlight der noch jungen Saison. Eine NLA-Mannschaft zu Gast in Widnau. WASA startete stark und überlegen in die Partie. Doch dank guter Abwehrleistung und überragenden Aktionen von Flury im Tor der Gators konnte die null lange gehalten werden. Ein Doppelschlag der Jungs aus St. Gallen sorgte für deren Führung.

Diese konnten sie zu Beginn des zweiten Drittels erhöhen. Es schien als würde das Spiel jetzt den erwarteten Verlauf nehmen. Doch dann: 3:1 durch Lasse Paus. Kurz danach konnte Malik Müller die Halle zum Jubeln bringen. Es war wieder alles offen. Das spürten die Fans. Sie gaben alles um das Team um Pascal Frei bestens zu unterstützen… 30 Sekunden später stellte WASA wieder eine zwei Tore Führung her. Keine 10 Sekunden später traf Nieminen zum 4:3. Spätestens jetzt entwickelte sich das Spiel zu einem echten Pokalfight. Wie erwartet hatten die St. Gallener mehr vom Spiel. Sie konnten jedoch ihre Chancen nicht nutzen. Erst kurz vor Ende des zweiten Drittels schlug WASA wieder zu. Aber irgendwie wollten die Jungs aus Widnau den Gegner nicht wegziehen lassen. Denn nur eine Minute später konnte Jääskeläinen mit einem schönen Schlagschuss für das 5:4 sorgen.

Die letzten 20 Minten gewannen sogar die Gators. Trotz starker Offensivleistung der Spieler aus St. Gallen um schweizer Nationalspieler Schiess passierte kein Ball die Torlinie der Gators. Für das einzige Tor sorgte Papaj auf Pass von Blaser. Jetzt war ein Sieg zum Greifen nahe. Als dann noch ein gegnerischer Spieler die Strafbank hüten durfte glaubten alle an die mögliche Sensation. Es passierte nichts mehr auf der Anzeigentafel. Verlängerung…

Keine Mannschaft wollte jetzt zu viel Risiko nehmen, denn schließlich wäre alles mit einem Tor vorbei. Zur Hälfte der Verlängerung spielte man sich in der gegnerischen Hälfte fest. Ballverlust…Konter…Chippass…Volleytor…Vorbei der Traum von der nächsten Runde. An dieser Stelle muss man die ansprechende Leistung der Gators anerkennen. Sie kämpften und versuchten alles. Am Ende war es dann auch die individuelle Klasse, die für den Unterschied sorgte. Gratulation nach St.Gallen.

Autor: Moritz Leonhardt

Spitzenkampf nach heisser Schlussphase knapp verloren

Einen Tag nach der beinahe Sensation im Cup gegen das oberklassige WaSa stand der Equipe um Coach Marco Kipfer ein weiterer harter Brocken gegenüber. Das Heimteam Bülach Floorball hatte in der laufenden Saison noch keine Niederlage einstecken müssen und behielt auch gegen den ersten Verfolger aus dem Rheintal seine weisse Weste. Nach einem spannenden Spiel verloren die Gators 8:5, wobei das Resultat deutlicher erscheint, als die Partie tatsächlich verlief.

Die Rheinkrokos reisten nach dem kräftezehrenden Cup-Spiel vom Samstag etwas dezimiert nach Bülach, so fehlten diverse Stammkräfte wie Ostransky, Papaj, Sigrist oder Oehler. Nichtsdestotrotz nahm man den Weg motiviert auf sich, schliesslich wollte man dem Leader der Liga ein Bein stellen. Allerdings war es das Heimteam, welches besser in die Partie startete: Nach zehn Spielminuten lagen die Gators bereits 2:0 hinten, wobei man einen Treffer sogar in Überzahl kassierte – Autsch. Die Rheintaler liessen sich nicht unterkriegen und kämpften sich zurück ins Spiel, so gelang Luca Bischof der Anschlusstreffer, ehe Waibel in den letzten Sekunden vor der ersten Sirene zum Ausgleich einnetzte.

Der zweite Abschnitt verlief relativ ausgeglichen, wobei einzig Wyss ein Treffer gelang und somit die Rheinkrokos in Führung brachte. Das Spiel an sich nahm indes an Härte zu, was sich letztendlich auch in der Strafenbilanz niederschlug. Im ganzen Spiel sprachen die Unparteiischen nicht weniger als acht Zweiminutenstrafen aus, wobei die Hälfte auf überhärteten Körpereinsatz zurückfiel.

Im letzten Drittel schien zunächst alles für die Alligatoren zu laufen, so erhöhte Nieminen kurz nach Wiederanpfiff auf 4:2. Allerdings liess die Reaktion des Heimteams nicht lange auf sich warten, so stand es eine Viertelstunde vor Schluss 4:4, was eine spannende Schlussphase versprach. Nachdem Koskela die Rheintaler wieder in Führung brachte, war die zwischenzeitliche Euphorie der Gäste gross. Allerdings gelang es nicht, den Vorsprung über die Zeit zu retten: Erst drei Minuten vor Schluss erzielten die Bülacher den Ausgleich, ehe sie mit einem Doppelschlag kurz vor Schluss alles entschieden. Ein Empty-Netter kurz vor Schluss führte zur endgültigen Niederlage der Gators.

Trotz der schmerzhaften Niederlage lauern die Gators weiterhin in den oberen Tabellenrängen. Zudem kann einiges positives aus dem Wochenende mitgenommen werden, denn die Krokos bewiesen trotz angeschlagenem Kader Charakter. Weiter geht es für die Gators bereits mit einer Doppelrunde am Wochenende. Am Samstag um 17.00 Uhr empfängt man Unihockey Zürisee in der Aegeten, ehe am Sonntag in Herisau gespielt wird.

Autor: David Waibel

Bülach Floorball - Unihockey Rheintal Gators 8:5 (2:2, 0:1, 6:2)

Sporthalle Hirslen, Bülach. 157 Zuschauer. SR Nievergelt/Schmutz.
Tore: 8. D. Müller (P. Kapp) 1:0. 11. M. Matzinger 2:0. 14. L. Bischof (M. Nieminen) 2:1. 20. D. Waibel (K. Leonhardt) 2:2. 32. N. Wyss (L. Bischof) 2:3. 41. M. Nieminen (A. Jääskeläinen) 2:4. 43. P. Kapp (S. Müller) 3:4. 45. M. Hottinger 4:4. 49. M. Koskela (A. Jääskeläinen) 4:5. 58. D. Müller (Y. Matzinger) 5:5. 59. M. Matzinger 6:5. 59. N. Derungs (M. Hottinger) 7:5. 60. S. Klingler (M. Hottinger) 8:5.

Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Bülach Floorball. 3mal 2 Minuten gegen Unihockey Rheintal Gators.

Flury Tobler, Koskela, Jääskeläinen, Nieminen, Stieger, Frei, Ryser, Bischof N., Meile, Hunziker R., Bischof L., Aerni, Waibel, Hunziker M.,Wyss, Kurzmann, Müller, Leonhardt

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