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Die Lehrlinge werden bei den Gators die neuen Meister

2022 herren 1 v3 2

Mit dieser Mannschaft starten die Rheintal Gators in die Saison 2022/23. Hinten (von links): Markus Hutter (Goalietrainer), Ramon Hunziker, Nicola Bischof, Lasse Paus, Joel Stieger, Jens Aerni, Philipp Heule, Mirco Hunziker. Mitte (v. l.): Remo Frei (Cheftrainer), Tim Blaser, Malik Müller (Captain), Luca Bischof, Rjano Ryser, Janis Kurzmann, Kaj Oehler, Andreas Flury (Assistenztrainer). Vorne (v. l.): Nicolas Wyss, Pascal Frei, Thomas Amstutz, Andrin Schmid, Yannis Tobler, Andri Baumgartner, Cedric Siegrist. Es fehlen Sandro Meile sowie die fünf Förderkader-Spieler Livio Breu, Joel Finger, Jonas Graf, Nico Müller und Lino Villommet. (Bild: pd)

Bei den Rheintal Gators hat es im Hinblick auf die Saison viele Wechsel gegeben. Das stark verjüngte Team, das am Sonntag bei den Jona-Uznach Flames in die Saison 2022/23 startet, peilt minimal den Ligaerhalt an.

Der Ligaerhalt, das mag als sehr kleines Ziel erscheinen für eine Mannschaft, die letzte Saison den Playoff-Halbfinal erreicht hat und dort erst noch unglücklich ausgeschieden ist. Dennoch sieht die Realität bei den Rheintal Gators vor der Saison 2022/23 so aus. Die Rheintaler haben ihr Kader umgestaltet, der älteste Spieler ist jetzt 27-jährig. Er heisst Malik Müller, ist neuer Captain der Mannschaft und auch bekannt als starker Faustballspieler.

«Uns war schon vor der letzten Saison klar, dass die Lehrmeister bald abtreten werden», sagt Gators-Sportchef Simon Köppel. Die Lehrmeister waren oft auch die Leistungsträger, was ein Blick in die Skorerliste beweist. Sie hiessen Asser Jääskeläinen, Matti Koskela, Miika Nieminen, Arbnor Papaj und Martin Ostransky – und sind allesamt nicht mehr dabei. Auch David Waibel ist studienbedingt in der neuen Saison nicht mehr dabei. Und Trainer Marco Kipfer hat nach der sehr erfolgreichen letzten Saison den Rücktritt gegeben.

Remo Frei heisst der neue Mann an der Bande
Mit Remo Frei beerbt ihn ein alter Bekannter. Er gehört zum Inventar der Gators, nahm schon diverse Funktionen ein und stieg in diesem Sommer zum Cheftrainer auf. Seine Berufung war eine Mischung aus Freis Interesse und der Tatsache, niemanden für ein 1.-Liga-Team am Rand der Schweiz gefunden zu haben. Unihockey ist hierzulande zwar sehr beliebt, Vereine gibt es aber nicht viele – und in der Region schon gar keinen anderen, der in einer so hohen Liga spielt wie die Gators.

«Ich freue mich sehr auf diese Aufgabe», sagt Remo Frei. Er formuliert, wie auch Simon Köppel, kein Rangziel für die neue Saison. «Unser Minimalziel ist der Ligaerhalt», sagen beide. Denn sie wissen: Mit einer um einen Teil ihrer Leistungsträger beraubten Mannschaft wird viel Arbeit bevorstehen. Doch wie dem auch sei, Frei blickt der Aufgabe sehr positiv entgegen, sein Optimismus ist ansteckend. «Mein Ziel ist, dass die Jungen sich entwickeln, dass sie Verantwortung übernehmen. Mal sicher die Älteren der Jungen», sagt Remo Frei. Er kann seine positive Einstellung auch begründen: «Wegen Verletzungen oder sonstigen Ausfällen hatten wir in der letzten Saison gegen Ende schon fast die gleiche Mannschaft wie jetzt. Das verheisst für die Zukunft mal sicher nichts Schlechtes.»

Die neuen Leader heissen Müller, Hunziker und Frei
Ja, jetzt sind die Lehrlinge gefragt. Sie konnten viele Jahre von den Lehrmeistern profitieren, nun haben sie den Stab weitergegeben. Der Staff der Gators traut Malik Müller, Ramon Hunziker und Pascal Frei aber zu, diese Aufgabe übernehmen und zur vollen Zufriedenheit ausführen zu können. Sie gehören schon länger zu den Leistungsträgern und werden nun ihren nächsten Schritt machen.

Beweisen können sie es am Sonntag im Auswärtsspiel bei den Jona-Uznach Flames, einem Gegner aus dem letztjährigen Tabellenmittelfeld, mit dem sich die Wege der Rheintaler in jeder Saison kreuzen. Eine Woche später, am Sonntag, 18. September, steht dann das erste Heimspiel der neuen Saison auf dem Programm. Zu Gast ist der Aufsteiger UH Appenzell; ein Derbygegner der Rheintaler, bei dem auch frühere Gators-Spieler im Kader sind und gegen den die Rheintaler in den letzten Saisons regelmässig Testspiele bestritten.

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